Trier braucht Zukunftsperspektive für junge Familien

Die Jungen Liberalen Trier/Trier-Saarburg und die Trierer Jusos bekräftigen vor der Stadtratssitzung am 14. März ihre Haltung für eine Bebauung des Areals Brubacher Hof. Bereits im letzten Jahr hatten sich die Jugendorganisationen der FDP und der SPD in der Sache eindeutig positioniert.

“Trier ist eine wachsende Stadt, die gerade auch jungen Menschen und Familien eine Zukunftsperspektive bieten muss, damit diese auch nach dem Studium oder der Ausbildung hier in der Stadt bleiben. Die Ausweisung des Brubacher Hofs als Bauland um Familien den Weg ins Eigenheim zu eröffnen ist hier der beste und erste, wenn auch bei weitem noch nicht ausreichende Schritt”, so Roman Straub, Vorsitzender der Jungen Liberalen Trier.

Demo für das Baugebiet Brubach

Auch für die Trierer Jusos steht die Schaffung von Wohnraum und die Entlastung des Trierer Wohnungsmarktes im Vordergrund. “Im Zeitraum 2007 bis 2015 stiegen die Mietpreise auf Kosten der Schwächsten in unserer Gesellschaft im Schnitt um 25%, die Kaufpreise sogar um 72,6%. Bereits heute spüren wir also die entgangenen Gelegenheiten und Fehler der Vergangenheit. Um bezahlbaren Wohnraum in Zukunft sicherzustellen und unsere Gesellschaft sozial gerecht zu gestalten, benötigt unsere rasant wachsende Stadt dringend Bauland und damit neue Entwicklungsperspektiven”, so Jens Mühlenfeld, Sprecher der Jusos Trier. Die Sprecherin der Trierer Jusos, Anna Wehrtmann, ergänzt: “Eine Verdichtung der Innenstadt nach dem Prinzip innen vor außen allein wird der Dynamik unseres Bevölkerungszuwachses in Trier nicht gerecht. Nachverdichtungen sind baulich außerdem meist teurer.”

Die Jungen Liberalen und die Jusos werden daher vor der Stadtratssitzung am 14. März auch vor Ort am Rathaus Stellung beziehen, um jungen Menschen und Familien der Region eine Stimme zu verleihen und zu demonstrieren, dass sich die Debatte um die Baulandausweisung in Trier deutlich vielseitiger darstellt, als der einseitige Protest rund um die Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariahof vermuten lassen könnte.